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zondag 14 oktober 2012

Geschichte der Atheismus

De eerste uitgave van dit standaardwerk "Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande"
van Fritz Mauthner , uitgegeven 1923, is via volgende link af te laden.



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Fritz Mauthner: Der Atheismus und seine Geschichte im Abendlande. Herausgegeben und eingeleitet von Ludger Lütkehaus. Alibri-Verlag, Aschaffenburg 2011. Vier Bände, 1975 Seiten, 179 Euro.

Uit de bespreking door Karlheinz Schiedel in de Badische Zeitung van 1 oktober 2011 het volgende citaat:
„Es ist ein inhaltlich schwergewichtiges, stilistisch, sprachlich und formal jedoch erstaunlich leichtfüßiges Jahrhundertwerk über die ebenso wechselvolle wie spannende Entwicklung der abendländischen Freidenkerei, das der Leser da in Händen hält. Eine Ideengeschichte des Widersprechens, des Abweichens, des emanzipierenden Infragestellens, die weder sauertöpfisch-apodiktisch daherkommt, noch den Kardinalfehler vieler Anti-Dogmatiker begeht, die beim Niederreißen festgefügter Lehrgebäude nur neue Denkbarrieren auftürmen. Vollkommen unverständlich, wie ein solches im besten Wortsinn aufklärerisches und aufgeklärtes Bravourstück einem fast hundertjährigen Vergessen anheim fallen konnte.

Mauthner durchdringt seinen gewaltigen Untersuchungsgegenstand mit ebenso imponierender wie souveräner Gelehrsamkeit. Angefangen bei der pelagianischen und manichäischen Ketzerei, derer sich die christlich-kirchenväterliche Rechtgläubigkeit der Spätantike zu erwehren hatte, bis hin zu Friedrich Nietzsche, dem vogelfreien Verkünder des Gottesmordes, entwirft Mauthner auf fast 2000 Seiten ein faszinierendes Panoptikum jenes Zweigs der abendländischen Geistesgeschichte, an dessen Endpunkt die Überwindung des "gewaltigsten Gedankenwesens, das in der Menschheit gewirkt hat" steht. Dass in Mauthners Genealogie der Gottesbefreiung auch durchaus gottnahe Geister wie Johannes Hus, Martin Luther, Erasmus von Rotterdam, Pierre Bayle, Baruch de Spinoza, Wilhelm von Ockham oder Meister Eckhart ihren Platz finden, überrascht. Mancher Leser wird darin gar einen unzulässigen Akt atheistischer Vereinnahmung sehen. Aber Mauthner hat diese Schwachstelle im Blick, wenn er beinahe apologetisch schreibt: "Die Geschichte der Befreiung vom Gottesbegriff wäre aber kläglich lückenhaft, wenn ich mich auf die Reihe der dogmatischen Gottesleugner beschränkt hätte". Ganz sicher hat die "Halbheit der Freidenkerei" bei so manchem kritischen Denker zumindest bis zur Aufklärung mit der Sorge um seine körperliche Unversehrtheit zu tun. Und mit der Abhängigkeit von der Sprache der Zeit, die im abendländischen Kulturraum nun einmal eine gemeinsame christliche Sprache mit ihrer ganz eigenen, kulturell gewachsenen, aber eben auch bedingten und damit wandelbaren Begrifflichkeit war und ist. Die Geschichte des geistigen Befreiungskampfes geht somit einher mit der nominalistischen Entzauberung der Welt – der Sprachkritiker lässt grüßen.“

De recensie biedt nog meer interessante inkijkjes in Mauthners lotgevallen rondom dit werk. [cf hier]

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