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zaterdag 2 mei 2020

Les formes contemporaines de l’antimaçonnisme

Les formes contemporaines de l’antimaçonnisme. Sous la direction de Jean-Philippe Schreiber. Aux Editions de l’Univeristé de Bruxelles, chez Amazon ou de préférence dans la librairie la plus proche de votre domicile.
ISBN : 978-2800416854

228p.

Livre broché - En français 25,00  



ePub Disponible chez ces revendeurs: Amazon Google Play Kobo


Éditeur
Éditions de l'Université de Bruxelles

Édité par

Jean-Philippe Schreiber
Avant-propos de

Sylvie Peperstraete
Introduction de

Jean-Philippe Schreiber
Contributions de

Jérôme Rousse-Lacordaire, Olivier Dard, Emmanuel Kreis, Cécile Vanderpelen-Diagre, Emmanuelle Danblon, Stéphane François, Jacinthe Mazzocchetti, Jean-Philippe Schreiber, Valérie Assan, Amanda Brown-Peroy, Andreas Pantazopoulos
Epilogue de

Jean-Philippe Schreiber
Revue

Problèmes d'histoire des religions

ISSN

07786735

Le discours antimaçonnique connaît de nos jours une résurgence spectaculaire, en Europe, mais aussi dans le monde musulman, en Afrique subsaharienne ou encore en Amérique latine. Cet ouvrage offre un nouvel état de la question, à la lumière de ses évolutions les plus récentes.

Ces dernières années, en Europe, dans le monde musulman, mais aussi en Afrique subsaharienne, les discours visant le pouvoir supposé des francs-maçons et leurs présumées collusions ont à nouveau fleuri. Ces discours s'en prennent au rôle politique ou économique que joueraient la franc-maçonnerie ou les francs-maçons, mais s’inscrivent aussi dans une parole plus large qui vise à dénoncer une conspiration mondiale, voire un principe maléfique transhistorique — mettant à jour des topoi de la rhétorique antimaçonnique classique. Cela s’inscrit dans des sociétés où la dialectique du secret et de la transparence est omniprésente, et où la franc-maçonnerie est perçue comme l’expression par excellence d’une supposée culture du secret.

S’entremêlent ainsi un antimaçonnisme catholique traditionnel, tantôt politique, tantôt religieux et diabolisateur, qui s’exprime aujourd’hui davantage en Afrique subsaharienne et en Amérique latine qu’en Europe, mais qui sur le vieux continent perpétue le fonds de commerce idéologique de milieux intégristes chrétiens ; un antimaçonnisme politique, porté par des courants populistes ou nationalistes, qui s’évertue à traquer les francs-maçons comme favorisant une domination étrangère (politique, financière) — c’est le cas en Italie et dans plusieurs pays d’Europe centrale, orientale et balkanique ; un antimaçonnisme islamique radical qui puise à l’antisémitisme et à l’antisionisme des différents courants qui le composent ; un antimaçonnisme complotiste enfin, qui s’abreuve au succès des théories conspirationnistes en vogue et se propage viralement sur Internet.

Les actualisations de la rhétorique antimaçonnique comme les usages idéologiques qui en sont faits paraissaient dès lors devoir être réinterrogés, vingt-cinq ans après un premier volume consacré aux courants antimaçonniques dans la collection « Problèmes d’Histoire des Religions » (IV/1993). C’est la triple ambition du présent ouvrage : dresser un état des lieux de l’antimaçonnerie aujourd’hui, et de ses évolutions récentes ; analyser à la fois les accents nouveaux et les reformulations de condamnations anciennes ; examiner des situations peu mises en avant dans la littérature jusqu’ici, telles les formes de l’antimaçonnisme dans les courants émergents du christianisme contemporain ou de l’islam.

vrijdag 1 mei 2020

Gabor Kiszely Freimaurer-Hochgrade: Der Alte und Angenommene Schottische Ritus

Gabor Kiszely

Freimaurer-Hochgrade: Der Alte und Angenommene Schottische Ritus




ebook Ausgabe.
Buch (19,90 €)*
  • Der Alte und Angenommene Schottische Ritus ist wohl der markanteste Hochgrad der Freimaurerei: weltweit in 33 Grade eingeteilt, straff organisiert, biblisch orientiert und mit dem Adler im Wappen ausgestattet. Warum gerade 33 Grade, warum als Freimaurer-Elite bezeichnet, warum schottisch? Das alles lesen Sie in diesem Buch.
  • Gabor Kiszely ist freier Schriftsteller und schreibt Drehbücher für Film und Fernsehen. Er ist seit langem Mitglied im Schottischen Ritus und lebt in Budapest.
  • EAN: 9783706557634ebook Ausgabe. Edition zum rauhen SteinSeptember 2015 - 162 SeitenFormat: epubKopierschutz: WatermarkDateigröße: keine Angabe vorhanden



Helmut Reinalter Die Zukunft der Freimaurerei

Die Zukunft der Freimaurerei


  • Die fu¿r dieses Buch ausgewa¿hlten Studien und Essays befassen sich vor allem mit der Zukunft der Freimaurerei, insbesondere mit ihren Werten, Zielen und Haltungen. Der einzig historisch orientierte Beitrag stellt den Mythos 1717 kritisch in Frage, ohne eine historische Nabelschau vorzunehmen.
    Unsere diskrete Gesellschaft, schon seit ihren Anfa¿ngen strukturkonservativ und stark traditionsgebunden, obwohl es auch immer wieder Reformversuche gab, muss ihre historischen Grundlagen, die sie pflegt, dringend neu u¿berdenken und dabei versuchen, ihren Ideengehalt fu¿r die weitere Entwicklung der Freimaurerei zu reformulieren, damit er auch im heutigen und ku¿nftigen Bruderkreis besser verstanden wird. Die Freimaurerei war und ist eine Vereinigung, die unter Achtung der Wu¿rde des Menschen fu¿r Aufkla¿rung, konkrete Humanita¿t, evolutiona¿ren Humanismus, Ethik, freie Entwicklung der Perso¿nlichkeit, Menschenrechte, allgemeine Menschenliebe, Glaubensfreiheit und Toleranz eintritt. Diese Werte mu¿ssen mit den geistigen Stro¿mungen der Zeit konfrontiert und vertiefend weiterentwickelt werden. Nur so kann zeitgema¿ß und auf dem aktuellen Wissensstand Freimaurerei als Idee und gemeinschaftliche Praxis lebendig gehalten werden.

Buch von Prof. Dr. Höhmann über Freimaurerei : “Freimaurerei. Analysen, Überlegungen, Perspektiven”

“Freimaurerei. Analysen, Überlegungen, Perspektiven”, so heißt das Buch des aktuellen Vordenkers der deutschen Freimaurerei, Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann aus Köln, der in zahllosen Vorträgen nicht müde wird, die großen Errungenschaften der Freimaurerei, aber auch ihre Defizite und Nachholbedürfnisse aufzuzeigen. Dieses Buch versammelt etliche seiner bemerkenswerten Aufsätze. Verlag und Autor haben sich freundlicherweise entschlossen, dieses Buch neben der Druckausgabe kostenlos zum Download anzubieten
Hans-Hermann Höhmanns neue Publikation stellt einen umfangreichen Sammelband aus Aufsätzen, Artikeln, Reden und Interviews dar, dessen zentralen Themenschwerpunkt der Titel bereits signalisiert: Freimaurerei. Analysen. Überlegungen. Perspektiven. Es ist ein wichtiger Schritt, die zentralen Schriften eines der renommiertesten Freimaurerforscher und vormaligen Vorsitzenden der Forschungsloge „Quatuor Coronati“ in einem Band zu versammeln, der es erstmals erlaubt, das umfangreiche Werk des Autors in chronologischer Kontinuität zu verfolgen. Zwei große Abschnitte gliedern den Band, der insgesamt 26 Beiträge umfasst. Der im Umfang breiter ausgefallene erste Teil widmet sich in aktualisierter und erweiterter Form der neueren Geschichte der Freimaurerei in Deutschland in zwei gründlichen Artikeln, wendet die Methodik der sozialwissenschaftlichen Analyse auf die Freimaurerei an, führt einen Diskurs zum Verhältnis zwischen Freimaurerei, Politik, Kultur und Gesellschaft, um mit Analysen und Überlegungen zum Ritual der Freimaurer abzuschließen.
Als herausragender Beitrag dieses ersten Teils muss Europas verlorener Friede, die national-völkische Orientierung innerhalb der deutschen Freimaurerei gelten. Der Autor räumt mit der mythologisierenden „Erinnerungskultur“ der Logen auf, die sich gerne rückblickend als Opfer und Verfolgte des nationalsozialistischen Unrechtsregimes sehen, sich die Namen Tucholsky und Ossietzky auf die Fahnen schreiben, um zu vergessen, dass es innerhalb der Bruderschaften bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts zu einer zunehmenden „völkischen“ Ausrichtung der Freimaurerei kam, die in ihrer extremen Form auch in unkritische Unterstützung Hitlers mündete. Nicht der Gedanke an „Rettung“ scheint allzu oft die Triebfeder der völkischen Ausrichtung gewesen zu sein, auch die Freimaurerei konnte sich der zunehmenden Ideologisierung eines erheblichen Teils der Nation nicht entziehen. Dass diese Tendenzen zu einem Ausschluss der Juden aus den Logen in einigen Bruderschaften führte und der Gedanke der Brüderlichkeit auf europäischer Ebene, auf der Suche nach einer friedvollen Lösung, vernachlässigt wurde, ist nicht nur ein trauriger historischer Aspekt, sondern auch Gegenstand einer unvollkommenen Wahrnehmung. Die noch nicht adäquate Aufarbeitung dieses unrühmlichen Kapitels mahnt deutlich an ausstehende Aufgaben und es zeugt gerade von der freimaurerischen Verantwortung, wenn von „Gleichheit, Brüderlichkeit und Toleranz“ nicht leichtfertig gesprochen wird. Aber, resümiert der Verfasser, „es geht nicht um Schuldzuweisungen, es geht darum zu wissen, wie es war, es geht um den Abschied von Legenden, es geht um eine sorgfältig differenzierte Aufarbeitung der Fakten. Es geht für den Freimaurer-Bürger von heute aber auch um die historisch begründete Einsicht, wie nötig es für die Lebensfähigkeit einer Demokratie ist, die breite Mitte der Gesellschaft vor dem Vordringen extremer Vorstellungen zu bewahren.“ (S. 85)
Im folgenden Kapitel Deutsche Freimaurerei nach 1945 – Wiederaufbau zwischen Neuorientierung und alten Strukturen greift Höhmann das Thema noch einmal auf, indem er detailliert aufzeigt, wie die Freimaurerei ihrer Verantwortung im Zuge des Nationalsozialismus nicht gerecht wurde. Er analysiert in historischen Entwicklungslinien die Bemühungen, eine geeinte Freimaurerei im Nachkriegsdeutschland zu schaffen. Er nennt Chancen, interne und externe Einflussnahmen, vergebliche Bemühungen, die bis heute zu einem schwachen Konstrukt führen, nicht ohne Perspektiven nach vorne aufzuzeigen. Einziger Wermutstropfen: Partiell verknappt erscheinen einige Argumentationslinien und historische Analysen mit der Tendenz, der Individualität und Selbstbehauptung der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland zu wenig eigene Stimme zu verleihen, womit wir wieder beim Diskurs wären, der an dieser Stelle einer sorgsamen Pflege bedarf.
Einen anderen wissenschaftlichen Ansatz leisten die zwei Beiträge zu sozialwissenschaftlichen Analysen zur Freimaurerei. In ihnen erscheint klar die Notwendigkeit, in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Freimaurerei die „Innenperspektive“ zu verlassen und auch unbeschadet verlassen zu können, um durch Forschungsmethoden aus der Sozialforschung ein helleres Licht auf die Freimaurerei zu werfen. „Freimaurerei hat zuviel Substanz, als dass sie historische Wahrheiten nicht ertragen könnte.“ (S. 86) In seinem Beitrag Habitus, soziales Feld greift der Autor auf den französischen Soziologen Pierre Bourdieu zurück, um mit dessen Instrumenten den „Selbstentwurf“ oder besser „die Ontologie der Freimaurer“ zu analysieren: „Die moderne Sozialwissenschaft ist – so gesehen – ein Spitzhammer am ‚Rauhen Stein‘ der Freimaurerei.“ (S. 131)
Dieser Forschungsansatz erweist sich als notwendiger und zukunftsweisender Schritt für eine gehaltvolle Freimaurerforschung. An diesem Beitrag wird besonders einsichtig, warum es wichtig ist, innerhalb der Freimaurerforschung keine Selbstbeschränkung zu üben, sondern dass eine Kooperation mit externen Freimaurerforschern eine Bereicherung für alle Beteiligten darstellen kann, auch um Substanz- und Vermittlungsprobleme besser zu verstehen und Lösungsansätze zu erarbeiten. Hans-Hermann Höhmann öffnet mit diesem Ansatz ein weites Feld für neue Denkansätze. Erfreulich ist der Beitrag zur ästhetischen Dimension der Freimaurerei, greift er doch ein Thema auf, welches gerne als „visuelle Randbemerkung“ ein Schattendasein fristet, die visuellen und ästhetischen Komponenten der freimaurerischen Kunst und Tempelausstattungen, die eine stärkere Beachtung verdient haben.
Im zweiten Abschnitt des Buches, tituliert als Begleiter der Zeit, folgt, beginnend mit dem Jahr 1971, eine Sammlung von Artikeln und Reden, die chronologisch gestaffelt bis in das Jahr 2010 reicht. Erfreulicherweise befinden sich darunter zwei Erstveröffentlichungen: Enthusiasmus und Verantwortung – zum 230. Stiftungsfest der Loge »Anna Amalia zu den drei Rosen« in Weimar (1994) sowie Toleranz als politisches Prinzip und persönliche Tugend – die Sicht eines Freimaurers (2000).
Die Lektüre der älteren Beiträge seit 1971 erlaubt es dem Leser, sich noch einmal die Problemfelder und Fragen zu vergegenwärtigen und zu prüfen, ob die Analysen. Überlegungen. Perspektivender Artikel bis heute Bestand haben – im Lichte der vorgestellten Artikel des Bandes fällt die Beurteilung leicht.
Das konsequente Bewusstmachen von Problemstellungen der Freimaurerei, historischen und zukünftigen, ist ein „heilender Schmerz“, aber es handelt sich um kein bloßes Finger-in-die-Wunde-Legen. Die kompromisslose Formulierung von Fragen, das „laute Denken“ ist auch ein Aufzeigen von Perspektiven, ein überaus gelungener und durchaus spannender Brückenschlag. Nicht zuletzt zeigt das Buch den aktuellen Stand der Freimauerforschung in Deutschland, einen historisch-analytischen Rückblick und einen perspektivischen Ausblick auf die Zukunft des Bundes – auf fundiertes Material gegründet und mit präzisen Fragen an die anstehenden Aufgaben formuliert.
Rezensent: Alexander Klein, Karlstadt,
veröffentlicht in: Quatuor Coronati. Jahrbuch für Freimaurerforschung,
Nr. 48 / 2011, S. 262-265.
Die hier präsentierte PDF-Datei enthält eine um kleinere Korrekturen ergänzte vollständige Fassung des Buches »Freimaurerei. Analysen, Überlegungen, Perspektiven«. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Autors, Prof. Dr. Hans-Hermann Höhmann, und des Verlages, Edition Temmen. Das Buch ist unter der ISBN 978-3-8378-4028-5 zum Preis von 19,90 EUR im Buchhandel erhältlich.